Archive for the ‘research’ Category

Bewegung + Raum

Thursday, April 9th, 2009

– der Raum bewegt sich im Bezugssystem (Positionsänderung)
– der Raum bewegt sich in sich (Formänderung)
– Bewegung von Körpern im Raum
– Körper definieren durch ihre Bewegung einen Raum

::

Dance Notation

tufte01_kl

tufte03_kl

tufte05_kl

tufte04_kl

tufte02_kl

Buch: Edward R. Tufte, Envisioning Information

Edward Tufte

Sprache + Raum

Thursday, April 9th, 2009

Zwischen uns

“… ich kann wir sagen, und du kannst wir sagen. aber wenn wir es sagen, ist es immer ich, das spricht. wenn wir wir sagen, tun wir so, als wäre nichts zwischen uns und ich und du wären eins. es ist immer einer von uns, der auch im namen des anderen spricht: der dessen namen usurpiert. wären wir wir, spräche es ohne uns, ausser uns, zwischen uns.

das ist zwischen uns. oder nichts, sage ich. das ist nicht möglich, sagst du. ein vergessen? frage ich. du sagst: nie! ich sage: ja … oder … und du sagst: es ist zwischen uns ein unendlicher text, zerknittert, entzweigerissen mittendurch; das papier vergilbt, ausgewaschen die schrift, verblasst; die ränder abgegriffen, zerfetzt; im regen hing er, der text (ein fahne? ein segel?) im wind … einen streifen in der linken hand, einen in der rechten, sitze ich da und greife den text auf, der zwischen uns wächst und wächst.

wenn wir miteinander reden, entlassen wir die worte ins dazwischen, wo sie vielleicht versickern oder vielleicht anders und anderes zu meinen anfangen, sich im zwischennebel verwirren, aus dem du oder ich sie als schein eines gemeinsamen sinns herausschälen. …”

Eleonore & Hans-Jost Frey

Buch: DAZWISCHEN beobachten und unterscheiden, Museum für Gestaltung Zürich

::

Kommunikationsquadrat

kommunikationsquadrat

Wenn ich als Mensch etwas von mir gebe, bin ich auf vierfache Weise wirksam. Jede meiner Äußerungen enthält, ob ich will oder nicht, vier Botschaften gleichzeitig:

– eine Sachinformation (worüber ich informiere) – blau
– eine Selbstkundgabe (was ich von mir zu erkennen gebe) – grün
– einen Beziehungshinweis (was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe) – gelb
– einen Appell (was ich bei dir erreichen möchte) – rot

Friedemann Schulz von Thun

Zwischenraum

Thursday, April 9th, 2009

nicht_mehr_noch-nicht2

Wo liegen diese zwei Orte?

::

“Ein Leben in globalisierten Welten ist konfrontiert mit mannigfaltigen Optionen der Lebensführung: Menschen leben mit der steten Herausforderung, sich neu zu orientieren, sich inmitten von Möglichkeitsräumen Wege zu bahnen und zwischen Lebensformen hin und her zu wechseln.
Dieses Leben ist geprägt von Passagen, vollzogen in Übergängen zwischen verschiedenen geographischen Regionen, Kulturen, Sprachen und Atmosphären – eine auf Dauer gestellte Weltenreise in je eigener Sache, die immer häufiger zu immer längeren Aufenthalten im Zwischenraum des Nicht-mehr-hier und Noch-nicht-dort nötigt. Der Mensch der globalisierten Welt ist Passagier. Was aber heißt es, ein Leben als Passagier zu führen? …”

Passagen – eine philosophische Reportage

Projekte

Saturday, April 4th, 2009

polygon playground

polygonplayground01

polygonplayground02

The visual appearance of the “Polygon Playground” changes continously with the presence, movements and touches of its visitors. The object detects the positions and directions of people and reacts with evolving visual moods and graphic styles.

LINK

::

gravicells

gravicells01

Our sense of direction in a space, up and down or right and left, indicates the fact that we have physical functions in the gravity-based environment, and without it, our concept of space would not be formed. Thus we live in the world where gravity is inevitable, and everything that exists on the earth represents a form controlled by the dynamics of gravity, not to mention a space, language, physique, shape of stomach or architecture.
In this artwork, it is possible for us to develop a new human sense through feeling gravity differently than usual and having new perception of body. The work provides a space with hypothetical dynamics having the opposing forces of gravity and resistance, through special devices and sensors. Walking freely in the site, visitors are able to feel gravity that they are seldom aware of, resistance to it, and the effects caused by other participants. All movements and changes made by participating visitors are transformed into the movements of sound, light (LED) and geometrical images through the sensors, so that the whole space develops or changes in this interactive installation.

LINK

::

Dune

dune-40

Dune is an interactive landscape which reacts on the behavior of people. This hybrid of nature and technology exists out of large amounts of fibers which are brightened according to the sounds and motion of passing visitors.

LINK

Definition Raum

Monday, March 30th, 2009

raum_definitionen1