Archive for the ‘research’ Category

speech visualization

Sunday, May 17th, 2009

Reci Reci Reci

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Michaela Pavlatova

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Afterbabble
WHAT HAPPENS TO YOUR WORDS WHEN YOU’RE DONE WITH THEM?

afterbabble


Afterbabble movie

Grady Klein

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Maluma oder Takete?

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[...] Die wohl bekannteste Untersuchung ist das sogenannte “Maluma-Takete-Experiment” von W. Köhler (1947). Bei diesem Zuordnungsexperiment wurden den Versuchspersonen sinnfreie phonetische Gebilde zusammen mit graphischen Formen vorgelegt, und sie wurden angehalten, das Erlebnis der Unstimmigkeit oder Stimmigkeit zwischen den phonetischen und den nicht-phonetischen Elementen zum Ausdruck zu bringen. Die Kunstwörter “Maluma” und “Takete” sollten z.B. einer eckigen oder einer runden graphischen Darstellung zugeordnet werden. Das Ergebnis war äußerst signifikant: Die runde Form wurde überwiegen dem Kunstwort “Maluma”, die eckige “Takete” zugeordnet. [...]

Markus Jatsch

Tuesday, April 28th, 2009

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Parametric Space

Project study for the symposium ‚Designing the Invisible‘
International Design Forum Ulm, 1998

Parametric Space deals with the dominance of visuality within the perception of space. It engages the five human senses equally and includes memory and imagination as active tools for the creation of space. As a result, it activates possibilities of perception and gives control over perception. This includes the possibility to reduce one‘s sensual stimulation or the creation of new spatial typologies through the combination of different activities or events. Parametric Space is a three dimensional concept which describes a new perspective on spatial perception and sharpens one‘s consciousness in order to make new connections between the human body and its surroundings.

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Der verborgene Raum

Auszug aus der Dissertation “Raumentgrenzung” an der Architekturfakultät der Technischen Universität München

Modell
Das folgende Modell stellt eine Konzeption für einen parametrischen Raum dar, der zur Entwicklung mehrdimensionaler Situationen dient. Es kann dabei nicht als Beschreibung einer spezifischen Architektur angesehen werden, sondern es versucht vielmehr neue Möglichkeiten bei der Wahrnehmung von Raum aufzuzeigen und das Bewusstsein für neue Zusammenhänge und Parameter zu schärfen. Die Möglichkeit der räumlichen Abstraktion ist dabei ein wesentliches Mittel, dem Benutzer mehr Freiheit bei der Wahrnehmung einzelner Raumsituationen und somit auch der eigenen Persönlichkeit einzuräumen. Innerhalb des beschriebenen Modells werden alle fünf menschlichen Sinne sowie die menschliche Imagination bei der Wahrnehmung gleichrangig mit einbezogen. Ausgehend von einem fiktiven Raumprogramm p wird die Wahrnehmung des Menschen in seiner vollen Bandbreite aktiviert und ihm dabei die Möglichkeit einer neuen Selbstbestimmtheit verschafft. Dies bezieht die Chance einer völligen Reduktion der sinnlichen Stimulation ebenso mit ein wie das Erschaffen von neuen Aktionsräumen aus der Kombination des Raumprogramms. Der parametrische Raum bezieht sich auf ein fiktives Raumprogramm p. Es baut auf einem mehrdimensionalen Koordinatensystem mit x-, y- und z-Achse und einem variablen Expansionsfaktor i auf.

x-Achse, Körperlichkeit der Sinne
Beginnend am Nullpunkt werden auf der x-Achse in gleicher Größe die fünf menschlichen Sinne s1 – s5 mit zunehmendem Grad an Körperlichkeit angeordnet: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten.

y-Achse, Öffentlichkeit der Programme
Auf der y-Achse werden die Programmbereiche p eines Raumprogramms angeordnet. Ihre jeweilige Größe ist von der Anzahl der Benutzer bestimmt. Die Anordnung auf der y-Achse ist von dem Grad der Öffentlichkeit abhängig, sie beginnt mit dem öffentlichsten Programmbereichen am Punkt null.

z-Achse, Intensität der Sinne
Als zusätzlicher Parameter wird auf der z-Achse der Bedeutungsgrad der einzelnen Sinne für die Funktion des jeweiligen Programmbereichs angetragen. Der Bedeutungsgrad äußert sich in einer bestimmten Intensität. Die Intensität nimmt nach oben hin ab und hat jeweils eine bestimmte Bandbreite. Intensitäten, welche sich über denen des umgebenden Außenraums befinden, sind negativ und liegen unterhalb der Nullebene. Die Nullebene wiederum ist variabel und abhängig von der momentanen Intensität des Außenraums.

i-Faktor, Komplexität der Imagination
Die Imagination des Benutzers hat eine vom Nullpunkt ausgehende, maßstabsverändernde Wirkung auf die x-y-z-Achsen. In Abhängigkeit von der eigenen Imagination kann die Größe dieser drei Systemachsen verändert werden, sie können sich zusammenziehen oder ausweiten. Der Expansionsfaktor ist die Komplexität der Imagination. Je komplexer sie ist, desto geringer ist die relative Größe des Gesamtsystems und desto größer ist seine Kompaktheit und Intensität.

generierender Raum
Im folgenden Beispiel wird ein Raumprogramm mit sieben verschiedenen Programmen verwendet. Die einzelnen Programme werden bezüglich ihres Intensitätsspektrums der fünf Sinne analysiert. Abhängig vom Grad der Öffentlichkeit und der Benutzeranzahl ergeben sich innerhalb des dreidimensionalen Koordinatensystems die jeweilige Position der generierenden Räume.

spezifischer Raum
Die Dimension der Benutzeranzahl sowie die Position des Schwerpunkts der einzelnen generierenden Räume ergibt ein System an Koordinatenpunkten, welches zur Generierung der spezifischen Räume dient.
Der spezifische Raum ist ein Objekt, das keines mehr ist, dass sich durch seine Immanenz, durch seine Leere und immaterielle Gegenwart charakterisiert. Es zieht an den Grenzen der Leere das Filigran der Leere hervor und spürt an den Grenzen der Indifferenz den Regeln der Indifferenz nach.

Transferraum
Das gemeinsame Schnittvolumen zweier spezifischer Räume bietet die Möglichkeit des direkten Übergangs auf gleich bleibendem Intensitätsniveau.

Aktionsraum
Innerhalb des Systems können aus den unterschiedlichen generierenden Räumen gezielt einzelne Elemente ausgewählt werden. Somit wird es ermöglicht, aus den ursprünglichen Raumprogrammen heraus neue, benutzerspezifische Aktionsräume zu kreieren.

Nullraum
Mit zunehmenden Werten der z-Achse nimmt die Intensität der einzelnen Sinneswahrnehmungen ab. Die Stimulierung einzelner Sinne kann minimiert und eine äußere Beeinflussung bewusst vermieden werden. Innerhalb des Nullraums ist man nur noch auf seine eigene Körperlichkeit sowie seine eigene Geschichte bezogen. Der Nullraum baut dabei auf einer Reduzierung der Wahrnehmungsbandbreite auf. Fehlende Informationen werden durch Eigeninterpretation ergänzt, mentaler Raum entsteht. Die wenigen Einflussfaktoren verstärken durch die Abstraktion die eigene Fantasie sowie eine sehr persönliche Wahrnehmung des eigenen Ichs in Bezug auf den Raum.

Buch:
Unschärferelationen – Experiment Raum
Karin Damrau, Anton Markus Pasing

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Raumentgrenzung

Phänomene und Potentiale von Unbestimmtheit in der visuellen Raumwahrnehmung

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Data Sculptures

Monday, April 27th, 2009

pulse

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pulse visualizes live the recent emotional expressions, written on private weblog communities like blogger.com. Weblog entries are compared to a list of emotions, which refers to Robert Plutchik’s “Psychoevolutionary Theory of Emotion” (1980). Plutchik describes eight basic human emotions: joy, trust, fear, surprise, sadness, disgust, anger, anticipation. He developed a diagram in which those eight emotions, together with their weakened and amplified alternatives, form a three dimensional cone, consisting of 24 areas. This cone is the basic shape of pulse, which can enlarge in the 24 directions of the different emotions. Each time an emotion or a synonym of it is found in a recent blog entry, the shape-shifting object transforms itself in a way that the new volume represents a piece of the Internet’s current emotional condition.

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nowhere/Datenfräsmaschine

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A data visualization machine that erodes rivers, canyons & valleys driven by online search queries. Search requests get inscribed in a block of PU-foam by a 3D milling-machine. The search queries are interpreted as eroding forces on the surface of the landscape and used as energy impulses that move the milling-head steps forward. Activity removes material, inactivity keeps it. In times with less activity (e.g. night hours) the machine works slow and at peak times (e.g. midday) the machine works very fast & hectically. The space/time sculpture embodies an not existing place, made visible by the users of the search-engine.

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In The Future 100×100

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In The Future 100×100 is a data sculpture which visualizes 100 years of forward thought. Using web-crawls of Google News, Google Blog and Google Scholar, the phrase “in the future” was associated with key words and phrases which reveal previous though about the future of our world. The top 100 terms for each year were categorized using the Dewey Decimal system, and mapped onto a grid. Holes were drilled into sheets of plexiglass whose sizes correspond to their frequency. For example, “war” is the biggest hole in 1945.

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bus structure 2am-2pm

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A 3D data sculpture of the Sunday Minneapolis / St. Paul public transit system, where the horizontal axes represent directional movement and the vertical represents time. It is constructed of 47 horizontal layers, each forming a map of the bus routes that run during a given interval of time. Within each layer, every transit route that operates at that time is represented by wood balls placed at its scheduled stops, connected by the horizontal copper rods.

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Tidal Datums

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Tidal Datums is a wooden table whose form is inspired by the formal language of data graphics. The table is intended to be a representation of analytic information through the medium of furniture. Data graphs were gathered from NOAA’s historic tide database, more specifically the measurements of tides at San Francisco Bay over a 4 week period, and then translated into tangible material. The forms modeled from the data not only reveal a dynamic pattern, but also facilitate a “new way” of experiencing information by enabling a physical interaction of tidal patterns with the body.

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Projekte Raum_Sprache_Bewegung

Friday, April 10th, 2009

Synchronous Objects

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From dance to data to objects, Synchronous Objects reveals the interlocking systems of organization in the choreography of William Forsythe’s One Flat Thing, reproduced (2000). Those systems werde quantified through the collection of data and transformed into a series of objects – synchronous objects – that work in harmony to explore those choreographic structures, reveal their patterns, and reimage what else they might look like.

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Computational Architecture

Michael Hansmeyer

hansmeyer

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p33

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Messa di Voce

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Messa di Voce (ital. “placing the voice”) is an audiovisual performance in which the speech, shouts and songs produced by two abstract vocalists are radically augmented in real-time by custom interactive visualization software. The performance touches on themes of abstract communication, synaesthetic relationships, cartoon language, and writing and scoring systems, within the context of a sophisticated, playful, and virtuosic audiovisual narrative.

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Raumordnung – Bewegungsordnung – Sprachordnung

Friday, April 10th, 2009

Körperkommunikation
– proxemische Ordnung (Körperdistanz)
– kinetische Ordnung (Gesten und Posen)
– verbale Ordnung